Ich beschäftige mich schon des Längeren mit der Wahrnehmung und meiner persönlichen Realitätserkenntnis. Dabei gehe ich Wege, die es mir ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Ich versuche mit Hilfe unterschiedlicher Techniken auch mit den Geistern zu kommunizieren, wobei sich mir teils erstaunliche Erlebnisse darbieten. Ich möchte damit anfangen einfach darüber zu schreiben, was denn nun der Kern der Sache zu sein scheint - welche Agitationsmöglichkeiten bieten sich mir in der Trance? Vorerst bedarf es aber einiger Definitionen, um die verwendeten Wörter auch richtig verstehen zu können. Ich beginne mit dem Schwierigsten. Was ist Realität? Für mich ist Realität alles, was ich wahrnehmen kann, aber auch alles was ich nicht wahrnehmen kann und trotzdem auf mich eine Wirkung hat - quasi eine unbewusste Wahrnehmung. Es belangt mich insofern, da ich darauf in irgendeiner Form reagiere und sei meine Reaktion nur um ein Bild vor dem “Inneren Auge” das hoch kommt, wenn ich die Augen geschlossen halte und ich mir meine Gedanken darüber mache. Das heißt, ich und jeder andere Mensch haben seine eigene Realität, in der sich jeder bewegt. Die gemeinsam erlebte Realität ist dann die Überschneidung all jener Individualrealitäten. So kann auch ein Traum für andere real werden, wenn mehrere das gleiche träumen oder auch etwas ähnliches und dies als etwas Kollektives deuten. Gemeinsam schaffen wir uns damit eine Realität, die in einem gewissen Rahmen mit graduellen Verlauf für alle eine Wirklichkeit darstellt. So werden neue Realitäten erfunden und alte Ansichten als unreal eingestuft und so verändert sich das Bild der Wirklichkeit im Laufe der Zeit.
Um jedoch auf ein spezielles Thema näher eingehen zu können, möchte ich davon schreiben, was es bedeutet einen Traum wahr werden zu lassen, indem wir in eine Realität schlüpfen, die nur unserem Kopf zu entspringen scheint und so real wirkt, dass wir den Glauben haben alles andere sei ein Traum und unsere Lieben, Freunde und Bekannte liegen einem großen Irrtum auf, weil sie nicht erkennen würden, dass sie ein Abbild einer noch realeren Wirklichkeit sind, in der andere Gesetze gelten und in der Raum und Zeit völlig belanglos dastehen. Erst wenn man aus dieser Realität - quasi aus dem “altered state of consciousness” heraus ins Alltagsbewusstsein tritt, kommt es zu dieser fatalen Erkenntnis, dass das Alltagsbewusstsein genauso wie ein Traum ein Konstrukt unseres Hirns ist und man will aufwachen und kann nicht, weil man schon wach ist. Ich hatte solche Erlebnisse nach dem Gebrauch von der psychoaktiven Substanz Salvinorin A und C, die in der Pflanze Salvia Divinorum enthalten ist. Dieses Erlebnis hat einen stark spirituellen Charakter, jedoch möchte ich betonen, dass es so “geistig” gar nicht war, da ich die erlebten Geister als völlig real empfand und weit mehr als Materie verfestigt sah in der Struktur der Wirklichkeit. Beinharte Tatsachen wurden aufgetischt, wie zum Beispiel der Aufbau der Materie aus hunderten und abermillionen von Entitäten, die als individuelle Wesen als Teil der Realität im Gefüge steckten und so wie Mosaikbausteine in Stiftform einer neben den anderen das Sein ausfüllte. Als sich dann plötzlich die Materie in einem Riss auftat und ich in diese Entitätenstruktur eintauchte, vernahm ich Stimmen, die extrem eindringlich auf mich einredeten. In diesem Zustand konnte ich eine sich über alles hinwegbreitende Struktur erkennen, aus der scheinbar das absolut Kreative und absolut Lebendige hervorging. Alles war darin eingebettet. Und es schien ein leichtes das Gefüge zu beeinflussen und so Sachen zu machen, die im Alltagsbewusstsein einfach Probleme bereiteten.
Also was ist nun Realität? Diese Frage lässt sich nicht beantworten. Allein die Tatsache, dass sie sich dauernd verändert und dass jeder einzelne daran beteiligt ist, lässt die Hoffnung auf die Alles umfassende Erkenntnis schwinden. Aber dieses Wissen haben die Religionen der Erde schon lange: Der Mensch kann immer nur einen Teil seines Bewusstseins erleben oder als geübter Schamane bzw. Yogi immer nur temporär einen weiten Bereich des Spektrums abdecken. In meiner eigenen Erfahrung war es so, dass beim Übergang in einen anderen Bewusstseinszustand das bisherige Bewusstsein ausgeblendet wurde und ich mich in einer anderen bis völlig irrationalen Umgebung befand. Vergleichbar ist dieser Übergang in etwa mit einem Zeitraffer des eigenen Lebens. So habe ich jetzt nur mehr einen begrenzten Zugang zum Bewusstsein in meiner Kindheit - ich kann mich entweder nicht mehr daran erinnern, oder ich kann mir einfach nicht mehr vorstellen wie es damals war als Kind, ich habe nur mehr ein vages Gefühl dazu. Dass heißt, ein in Trance erlebter Bewusstseinszustand kann nicht zu hundert Prozent mit ins Alltagsbewusstsein genommen werden. Die Erfahrung steckt zwar in einem drinnen, sie spielt sich aber im überwiegenden Teil vermutlich im Unterbewusstsein ab. Und da ist meiner Meinung nach der Punkt, wo ein Schamane “arbeitet” und so die Möglichkeit hat Veränderung herbeizuführen. Ich stelle mir das so vor:
In jedem Zustand der Trance, den ich erlebt habe und das sind in einer Aufzählung folgende Situationen: Migräne, hohes Fieber, Tanzen auf einer elektronischen Musikveranstaltung, Einnahme von Pilzen, LSD, Salvia Divinorum, MDMA und Meditation, hatte ich ähnliche Erlebnisse. Mindestens ein Element kommt in jeder Form der Trance vor und das sind visuelle Formen und Patterns, die je nach Art der Trance gleichförmig dynamisch vor dem inneren Auge dahinfließen bis völlig fraktalartig und bizarr bei geöffneten Augen die Außenwelt überlagern. Diese Muster und Bilder haben keine Zeit und keinen Raum im physikalischen Sinne, sondern eher im psychologischen Sinne. Ich entschuldige mich, falls es jetzt schwierig wird mein Geschriebenes zu verstehen oder nachvollziehen zu wollen. Auf jeden Fall geht es um etwas repetatives und um die Beziehung zwischen den Dingen. So erkenne ich oft Fortsetzungen von Spitzen an Gegenständen oder Bildern, die wie eine Flamme herauskommen. Muster beginnen sich zu wiederholen und den Raum auszufüllen. Bei Migränevisionen wird der Raum eingehüllt in ein Muster, das wie eine Mauer oder ein Gitter die Realität überzieht. Bei der Meditation strömen Energien und Bilder aus der Körpermitte in den Raum und schaffen so eine Atmosphäre, die alles beinhaltet, was im Moment notwendig ist, um zB. eine Fragestellung zu lösen. Anders ist es bei sehr intensiven Erlebnissen, wie die oben angedeutete Salviaerfahrung. So sehe ich dort auch sich wiederholende Dinge, aber wie bei einer Pilzerfahrung kommen wissende Geistwesen zum Vorschein, die kommunikatonsfähig um einen herum oder in einem selbst verweilen.
Aus der Überlegung heraus wie Bewusstsein überhaupt entsteht habe ich eine Idee entwickelt was diese Anderswelt ist. Im Prinzip ist es logisch, aber diese Idee entbehrt natürlich jeder wissenschaftlichen Grundlage. Was sind Gedanken? Jemand hat mal gesagt, dass man auch noch so tief ins Innere eines Gehirns reinschauen kann, aber einen Gedanken wird hat man noch nie gesehen. Man kann die Hirnströme messen und als EEG darstellen und so viele Rückschlüsse auf den Bewusstseinszustand machen. Man kann die Botenstoffe im Gehirn nachweisen und so feststellen welche psychischen Auswirkungen diese auf die betreffende Person hat. Wenn man überlegt, dass die Nerven über elektrochemische Reizleitungen kommunizieren und dabei Moleküle zur Übertragung der Informationen zuständig sind, so gibt es dabei chemische Veränderungen die nach quantenmechanischen Prinzipien ablaufen müssen. Wenn ich mir nun vorstelle, dass die Materie ein Energiezustand ist, dann fällt mir die Vorstellung leicht jeder Energiewirbel, der ein Atom charakterisiert, sei ein mit dem gesamten Universum in Resonanz befindliches Feld, das durch die Gesamtresonanz den Bauplan des gesamten Seins in sich trägt und in dieser Folge als eigenständiges Wesen anzusehen ist. Somit hätte alles, was aus Materie besteht und auch alles, was mit Energie zu tun hat, etwas Göttliches in sich, da in Folge von Resonanz das gesamte Universum darin vibriert. Das Bewusstsein ist dann die Folge oder die Summe von Gedanken, die eine Person haben kann. Tja, und was sind Gedanken? In der schwierigsten Form der Meditation, dem Denken des Nichts, wird einem schnell bewusst, dass Gedanken nichts willkürliches sind. Gedanken haben nichts mit unserem Willen zu tun und die Worte die ich hier schreibe scheinen zwar eine Folge von Gedanken zu sein, die ich mir gemacht habe, aber ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass nicht ich diese Gedanken habe, sondern, dass meine Gedanken eine Folge von Resonanzen des Universums im elektrochemischen Ablaufs des Gehirns sind. Aus den einzelnen Resonanzfeldern jedes Atoms (ich benutze das Wort “Atom” in seiner Bedeutung als unteilbares Teilchen - quasi auch Elektronen, Quarks, etc...) und aus den Wechselwirkungen der elektromagnetischen Felder im Gehirn mit den universellen Feldern (Erdmagnetfeld, Sonnenflecken, Sonnenwinde, etc...) bildet sich ein Mosaik, das einen Spiegel in besonderer Form bildet, denn dieser Spiegel ist nichts anderes als unser Bewusstsein und wir spiegeln quasi das Universum in sich selbst hinein und lassen es so durch unseren persönlichen Filter räsonieren. (Das Wort Person kommt vom lateinischen Wort personare und das bedeutet hindurchklingen.)
Bewusstsein ist somit nach meiner Definition ein Produkt, das nicht individuell entstehen kann, sondern nur im Zusammenspiel aller sich im Universum befindlichen Elemente. Der freie Wille, den wir zu den Grundrechten der Menschen zählen, ist daher nur insofern frei, als wir denken, dass unsere eigenen Gedanken auch aus unserem alleinigen Schaffungsprozess hervortreten. Ich sehe das nicht so, denn wir können nicht völlig isoliert und alleine auf dieser Welt existieren und somit sind wir alle immer Teil unseres Gesamtbewusstseins und nur die persönliche Wahrnehmung filtert hieraus das individuelle Bewusstsein.
In Folge dieser Überlegungen sind in mir Gedanken hochgekommen, die versuchen Ordnung in mein persönliches Bild über Schamanismus, Religion und Bewusstsein zu bringen. Wenn in unserer westlichen Kultur kein Platz für Schamanismus war und erst in den letzten Jahrzehnten eine vorsichtige Integration jenes Gedankenguts, das weltweit in jeder Kultur zumindest in den Wurzeln jeder Kultur beheimatet ist, dann stellt sich mir die Frage, wie kann ein Westeuropäer es verstehen und begreifen was Schamanismus ist. Sprache als Form der Kommunikation ist ja bestens etabliert, genauso wie Schrift, Bilder, Symbole und viele viele andere Wege der Kommunikation - seit ein paar Jahrzehnten auch das Internet, der virtuelle Raum, als Kommunikationsmittel. Geister, Götter, Wesenheiten, Pflanzen, Tiere und Emotionen - sind diese Dinge nicht auch eine Form von Kommunikation? Sind zum Beispiel Geister nicht auch Platzhalter für Informationen? Sind es nicht die Götter, von denen der Mensch schon immer Rat bekommen hat? Sind es nicht Emotionen, die uns selbst und andere auch darüber informieren, was in uns und rundherum so abläuft? Genauso wie ein Wort eine Bedeutung hat und genauso wie ein Bild einen Inhalt hat, auf die gleiche Weise haben Geister und Götter ihre Botschaften. Schamanismus als eine Form der Kommunikation ist vielleicht verständlicher erklärbar für einen westeuropäischen Intellekt, als das Bild eines Menschen, der sich in Trance begibt und unglaubliche Sachen macht. Eine grüne Schlange, die eine Initiandin sieht, wenn sie bereit ist für die Fruchtbarkeit in ihr, ist nicht nur das Bild einer grünen Schlange, sondern eine ganze Geschichte dahinter, die das Mädchen im Laufe ihre Lebens erzählt bekommt und ist damit ein großes intrakulturelles Konstrukt einer Wirklichkeit, das sie mit allen anderen Mitgliedern dieser kulturellen Gesellschaft teilen kann und dies auch tut. Vergleichbar mit einem Führerschein, der in unserer Kultur ebenfalls eine ganze Geschichte von Ereignissen beherbergt und jeden Träger dieses Scheins dazu berechtigt ein Auto zu lenken - der Träger selbst und alle Mitglieder (Polizei, Verkehrsteilnehmer, etc...) wissen, was dieser Schein bedeutet.
Emotionen als Form der Kommunikation haben Schamanen als ihr Spezialgebiet gemacht und auf diesem Gebiet gibt es durch das schamanische Weltbild bereits eine für den forschenden Westeuropäer eine vorgefertigte Wissenschaft, deren Inhalt wir nur mehr lernen müssten. (Ich schreibe Westeuropäer und meine damit alle Menschen, die in dieser Kultur aufgewachsen sind.) Was ich damit sagen will ist, dass die Menschheit bereits vor unserem naturwissenschaftlichen Zeitalter, das mit den Lehren von Platon, Aristoteles und Co. seinen Anfang nahm und dann später in der Renaissance seinen Durchbruch erlebte, mit einem sehr ausgeklügelten und anspruchsvollen Zugang Wissen erlangte. An den Universitäten wird meiner Ansicht nach Stück für Stück dieses alte Wissen anerkannt und wenn möglich auf naturwissenschaftliche Weise überprüft. So konnte ich mit Verwunderung feststellen, dass auf der Universität für Bodenkultur in Wien, an der ich Landschaftsplanung studiere, eine Methode gelehrt wird, die mit uralten Zugang von Wissen und zwar dem intuitiven Spüren arbeitet, einen Plan einer Landschaft zu erstellen. Diese Methode, die im Wahlfachblock Theorie und Methodik der Landschaftsplanung zur Auswahl steht, nennt sich Geomantie. Geomantie ist die Lehre über das Wissen (von) der Erde. Sie geht davon aus, dass alles beseelt ist und es dem Menschen möglich ist durch emotionale Kommunikation mit seiner Umgebung in Kontakt zu treten und Wesenheiten in der Landschaft zu befragen. Dieser Zugang ist in gewisser Art und Weise ein schamanistischer Zugang, da hier auch auf verschiedenen Bewusstseinsebenen agiert wird. Als Geomant begebe ich mich in einen Zustand der Mitte, was nichts anderes als eine Form der Meditation ist, und höre so in die Landschaft hinein. Gewisse Formen darin (in der Landschaft) und ganz besonders Pflanzen wie alte Bäume geben in diesem Zustand des Bewusstseins viel Wissen preis, das über Emotionen, die wie Bilder und “sprachlose Gedanken” innerhalb dieses Bewusstseins entsteht. Wenn ich dann aus der Mitte heraustrete und über die erlebten Eindrücke nachdenke und über den Sachverhalt reflektieren lasse, dann ergeben sich Schlussfolgerungen und Indizien, die in erstaunlicher Weise passen und wenn durchgeführt zu gezielt positiven Ergebnissen führen. Dieses Beispiel zeigt mir, dass noch vieles möglich sein wird auf dem Weg der Intuition und Entwicklungen in der Gesellschaft lassen darauf schließen, dass wir hier noch viel erleben werden, da es eine große Anzahl an Personen gibt, die zwar auf Grund der westeuropäischen Gesetze auf illegale Weise, aber trotzdem einen beachtlichen Erfahrungsreichtum erlangen, wenn sie mit entheogenen Substanzen experimentieren oder sogar richtiggehende Wissenskonstrukte erarbeiten. Diese Leute bedienen sich dabei dem Internet als Kommunikationsplattform wo alles Wissen zusammenläuft und in Foren und Blogs diskutiert wird. Die neuen Wege der Kommunikation, die durchs Internet zur Verfügung gestellt werden, sind ihrerseits schon wieder eine Form von Schamanismus - warum? Weil hier meiner Ansicht nach Bedingungen vorzufinden sind, die Schamanismus überhaupt erst möglich machen. In unserer Gesellschaft sind es entweder kleine Gruppen, wo Schamanismus lebt oder eben global in unüberschaubaren Gruppen mittels Internet. Ich sehe hier die Möglichkeit des emotionalen Umgangs mit- und untereinander als Basis für schamanistisches Handeln. Diese emotionale Freiheit ist im realen Raum in kleinen Gruppen gegeben und durch fehlende Kontrolle und unter dem scheinbaren Schutzmantel der Anonymität im Internet ebenfalls. In anderen globalen Kommunikationsformen ist dieser emotionale Raum nicht gegeben. Ich denke an die inszenierte Medienlandschaft, sei es nun TV, Radio, Print- oder diverse andere Medien (SMS, teilweise auch das WWW, etc...) - keine dieser Medien zeigt Emotionen. In gewisser Weise werden Emotionen zwar wiedergegeben und es werden mit Sicherheit auch Emotionen von Konsumenten erregt, jedoch gibt es keine Möglichkeit diese Emotionen zu kommunizieren. Es gibt rudimentäre Ventile wie Leserbriefe, aber im Zusammenhang mit echter Kommunikation sind diese zu vernachlässigen. Erst über Foren im Internet entsteht so etwas wie ein Gedächtnis, das jederzeit und überall abgerufen werden kann. Und in den Gedächtnissen der Forenteilnehmer, die ja real vor dem Computer sitzen, wächst eine neue Gedankenwelt, die quasi im virtuellen Raum entsteht und die dann bei sogenannten Forentreffen im realen Raum in Form von Geschichten, Kunst und anderem geboren wird. Wenn die nichtalltägliche Wirklichkeit, die wir bei Trancezuständen erleben, mit dem virtuellen Cyberspace vergleichbar ist, dann stellt sich für mich die Frage, was entsteht im Cyberspace - welches Wissen kann daraus entstehen? Ist es nicht ein Wissen aus dem kollektiven Unterbewusstsein? Wenn der Schamane im Zustand der Trance Einblicke ins kollektive Unterbewusstsein seines Stammes bekommt und das in Form von audiovisuellen Eindrücken im “inneren Auge” erlebt, so bekommt ein Internetuser Einblicke ins kollektive Unterbewusstsein der globalen Internetgemeinde durch den Computerbildschirm und den angeschlossenen Lautsprechern. Und das kollektive Unterbewusstsein ist ein Sammelsurium einerseits von Texten, Bildern und Tönen und andererseits von Symbolen, Geistern und Götter.
Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass mit Geistern, Göttern und Wesenheiten meistens Emotionen gemeint sind, die individuell, in der Gruppe oder frei aus der Natur heraus entstehen. Und in der Natur sind Emotionen in Form von Ästhetik und allem was dazu gehört zu erspüren. Der knorrige uralte Baum oder die Weite der Landschaft - das Bindeglied zwischen Äußerlichkeit und persönlicher Emotion ist die Ästhetik.
Kobler Michael
Juli 2005










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It would be nice if you visit my gallery. Please don't wonder about the chaos. It's not really a chaos. It's more like a beautiful arrangement with it's own system.
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The time will come, when you have to make a choice between what is right and what is easy...
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Sunt un tanar creativ, muncitor , energic si foarte sensibil.Din pacate asta nu inseamna ca am prea multi prieteni.Pot sa spun ca nu am nici un prieten adevarat. Imi place sa comunic sa schimbi pareri cu oameni inteligenti sa invat lucruri noi, precum eng
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Sunt un tanar creativ, muncitor , energic si foarte sensibil.Din pacate asta nu inseamna ca am prea multi prieteni.Pot sa spun ca nu am nici un prieten adevarat. Imi place sa comunic sa schimbi pareri cu oameni inteligenti sa invat lucruri noi, precum eng
what does "cum postez poze pe deviant" mean? greez
mike
hab dein eintrag auf goabase gesehen ... hehe... und war hier ;o)
greeeeeeetz...
goabase ist klasse... stimmt ;o)
beste grüße aus aachen, rené
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